Die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe ZEITGLEICH-ZEITZEICHEN des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) existiert seit 1997 und findet im Jahr 2019 zum 7. Mal statt. Das Ausstellungsprojekt bietet einen eindrucksvollen Überblick über das Kunstschaffen professioneller Künstler*innen in ganz Deutschland. Zum Thema POSTDIGITAL – VON A NACH B NACH A? präsentieren im Oktober 2019 bundesweit zahlreiche BBK-Verbände und Künstler*innengruppen in kuratierten Ausstellungen zeitgenössische Kunst in unterschiedlichen Techniken, zwei- und dreidimensional, analog und digital.

Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung steht dabei im Mittelpunkt. Sie prägt unsere Zeit im besonderen Maße durch eine stetig wachsende Technologisierung und beeinflusst zunehmend unseren Alltag, unser Berufsleben, unser soziales Miteinander und Leben.

Das Thema POSTDIGITAL – VON A NACH B NACH A? greift diesen Wandel auf. Der Begriff „Postdigital“ ist dabei als Zustandsbeschreibung mit divergierenden Bedeutungszuschreibungen denkbar, kann als Veränderung durch digitalisierte Prozesse bereits im alltäglichen Tun und Handeln klar sichtbar werden und damit in der Praxis die Unterscheidung zwischen Digitalem und Analogem aufheben.
In den einzelnen Ausstellungen werden Positionen sowohl im Feld der audiovisuellen Medien (Audio, Foto/Video, Internet, digitale Medien) als auch in den klassischen künstlerischen Techniken – Malerei, Grafik, Skulptur, Kunst im öffentlichen Raum / am Bau, Installation – miteinander und ggf. auch gegeneinander arbeiten. So können sie in der Summe Ansätze zur Diskussion künstlerischen Schaffens im Informationszeitalter eröffnen.

Ab 2. September 2019 werden alle Ausstellungen auf dieser Webseite präsentiert werden: Abgesehen von den Ausstellungsdaten (Adresse, Dauer, Vernissage.) wird hier von allen beteiligten Künstler*innen die Abbildung eines ihrer Werke nebst Kurzbiografie zu sehen sein.

Zum 15. September 2019 erscheint zudem ein umfangreicher Katalog.

Das Projekt leitet BBK-Bundesvorstandsmitglied Marcel Noack. Es wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Aktuelle Informationen zum Projekt veröffentlichen wir hier.
Rückfragen: 030 2640970,